Malerwerkzeug im Überblick

Die nächste Renovierung steht an und Sie möchten ein Zimmer oder eine Wohnung mit Malern neuen Glanz verleihen? Dann sollten Sie die folgenden Malerwerkzeuge unbedingt besitzen oder vorab anschaffen:

Malerbedarf

1.
Der Malerpinsel ist ein absolutes Must have, immer dann, wenn Wände gestrichen werden, oft wird der Malerpinsel benötigt um an kleineren Stellen an den Wänden oder in Ecken Farbe aufzutragen zu können. Besonders, wenn man Fenster oder Türen einen neuen Anstrich gibt, ist solch ein Pinsel unverzichtbar.
Natürlich gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Malerpinseln, häufig wird bei den Pinseln eine Millimeter-Bezeichnung angegeben, diese Bezeichnung gibt Aufschluss über die Pinselbreite. Rundpinsel sind beispielsweise sehr flexibel nutzbar und halten die Farbe sehr gut in ihren Borsten. Um die Farbe mit einem Rundpinsel besonders gleichmäßig auftragen zu können, sollte man den Pinsel während des Streichens leicht drehen.
Eine weitere Variante des Malerpinsels sind die sogenannten Flachpinsel, diese sind auch unter dem Namen Lackierpinsel bekannt.
Fensterpinsel sind, wie der Name bereits zu erkennen gibt, wegen ihrer speziellen Form perfekt für den Farbauftrag auf Fensterrahmen ausgelegt.
Zu guter Letzt noch die Heizkörperpinsel, diese besitzen einen sehr langen Stiel, so erreicht man leichter die schwierigen Winkel des Heizkörpers.

2.
Farbroller werden immer dann benötigt, wenn es an das Streichen von Flächen geht. Farbroller setzen sich aus einer Farbwalze und einem Farbrollerbügel zusammen. Je nachdem wie groß die zu streichende Fläche ist, kann man zwischen unterschiedlichen Rollengrößen wählen. Die kleineren Farbwalzen, bis zu einer Breite von 10 cm, sind ideal um Flächen zu lasieren oder lackieren. Mit den großen Farbrollen lassen sich Wände und Decken in kurzer Zeit streichen, Farbroller sind daher die perfekte Wahl beim Malern. In hohen Räumen kann man an die Farbrolle eine Teleskopstange anbringen um so leichter an Zimmerdecken und hohe Wände zu gelangen.
Unterschiedliche Materialien wie beispielsweise Velour, Lammfell oder Schaumstoff sind Lösungen für die verschiedenen Oberflächenstrukturen. Umso stärker die Struktur der Oberflächen ausfällt, desto stärker sollte die Farbrolle gepolstert sein. Decken und Wände mit ausgeprägten Strukturen sollte man am besten mit einer Lammfellrolle streichen, Lasierarbeiten hingegen sollten mit einer kleinen Kunststoffwalze durchgeführt werden.

3.
Quast und Malerbürste sind vorrangig beim Tapezieren nötig, können aber unter Umständen auch beim Malern helfen. Die breiten Borstenköpfe besitzen lange Borsten, genau deswegen lässt sich mit diesen beiden Werkzeugen, vor dem Tapezieren, perfekt Schmutz und Staub von den Wänden entfernen. Auch das Bestreichen der Wände mit einem Tiefengrund lässt sich sehr gut mit einem Quast oder einer Malerbürste durchführen.
Grundsätzlich nutzt man sowohl den Quast als auch die Malerbürste, um Kleister auf Tapeten oder Wände aufzutragen.

4.
Ein Eimer und ein passendes Abstreifgitter sind unverzichtbare Hilfmittel wenn es mit dem Malern losgehen soll, der Eimer sollte ein ausreichend großes Volumen besitzen wenn größere Flächen gestrichen werden sollen. Das Abstreifgitter sorgt dafür das die überschüssige Farbe von der Farbrolle oder den Pinseln abgestrichen werden kann. Die Abstreifgitter gibt es in unterschiedlichen Größen und können dementsprechend so gekauft werden das diese auf den entsprechenden Farbeimer passen.

5.
Mit einem Spachtel und diversen Schneidewerkzeugen werden viele der nötigen Vorarbeiten, die für das Malern nötig sind, durchgeführt. Der Untergrund kann mit einem Spachtel von alten Tapetenresten befreit werden und Unebenheiten werden mit einem Spachtel ebenso entfernt. Natürlich gibt es die Spachtel in unterschiedlichen Größen und Stärken. Die Schneidwerkzeuge, z. B. ein Cuttermesser benötigt man unter anderem zum Tapeten kürzen.

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